Die Vision vom papierfreien Büro – Sind klassische Printprodukte tot?

Geschrieben von:

Opt In Image
Gratis Download
Hier sind 85 Tipps für SOFORT mehr Interessenten und Neukunden

Geben Sie einfach Ihren Namen und Emailadresse ein und Sie erhalten den Download direkt per Email zugesendet

Ihre Daten werden niemals weitergegeben und
Sie können sich jederzeit wieder austragen







Wenn man den zahllosen Jubelmeldungen von Online-News-Portalen, diversen Web-Marketingagenturen und verschiedensten Startups Glauben schenkt, scheinen analoge Druckerzeugnisse keine relevante Rolle mehr zu spielen. Nüchtern betrachtet, konnte sich diese papierlose Welt in der Praxis bislang noch nicht wirklich durchsetzen.

Denn obwohl die Einführung von papierfreien Büros und elektronischer Verwaltung (inkl. E-Government) seit mehreren Jahren von diversen Stellen propagiert wird, spielen Printprodukte und Papiere im Geschäftsalltag vieler Unternehmen und Behörden nach wie vor eine wichtige Rolle.

Zwar bietet ein papierfreies Büro zahllose Vorteile, dennoch halten auch im Jahr 2015 noch erstaunlich viele Unternehmen und Behörden am klassischen papierbasierten Workflow fest. Die einen argumentieren mit einem hohen Zeit und Geldaufwand für die Umstellung, andere verharren aus Bequemlichkeit bei ihren eingefahrenen Routinen.

Auch wenn der allgemeine Trend ganz klar weg vom Papier und hin zu papierfreien Unternehmen und Behörden geht wird es noch mehrere Jahre dauern bis sich das papierfreie Büro flächendeckend durchgesetzt hat. Zwischenzeitlich wird man sich mit einer Mischung aus beiden arrangieren müssen.

Printprodukte ein Fall fürs Antiquariat?

Nach wie vor setzen viele Werbeagenturen und Berater beim Aufbau einer Corporate Identity und beim Corporate Design massiv auf Printprodukte. Doch wie zeitgemäß sind diese klassischen Maßnahmen noch und können sie überhaupt gegen digitale Marketingmaßnahmen bestehen?

Visitenkarten sind auch im Jahr 2015 noch ein fester Bestandteil des Geschäftslebens. Obwohl dieses klassische Medium mittlerweile Konkurrenz von digitalen Alternativen wie zum Beispiel V-Cards und Onlinedienste bekommen hat, gehört eine professionelle Visitenkarte nach wie vor zum guten Ton. Visitenkarten sind deutlich persönlicher und verbindlicher als der Verweis auf E-Mail oder V-Card.

Der Vorteil liegt hier also wortwörtlich auf der Hand, denn im Gegensatz zu elektronischen Informationen lassen sich Visitenkarten auf Veranstaltungen sehr gut verteilen und unter die Leute bringen.

Auch wenn der Trend langsam aber sicher zur elektronischen Korrespondenz hin geht, ist ein ordentliches Briefpapier nach wie vor unverzichtbar. Ein gutes Briefpapier ist enorm wichtig für die Präsentation eines Unternehmens, denn ein vermeintlicher Kunde oder Geschäftspartner kommt ständig mit dem Briefpapier in Kontakt. Professionelles Briefpapier vermittelt einen seriösen Eindruck und rundet das Corporate Design nach außen hin ab.

Außerdem besteht die Möglichkeit dieses in elektronischer Form nahezu unverändert weiter zu verwenden. Achtung: billiges und unvorteilhaft gestaltetes Briefpapier wirft schnell ein schlechtes Licht auf das jeweilige Unternehmen und lässt auf fehlende Professionalität und Seriosität schließen.

Durch den fortlaufenden Ausbau des E-Government haben konventionelle Firmenstempel in den letzten Jahren kontinuierlich an Bedeutung verloren. Abgesehen von diversen Stempeln für den internen Gebrauch (Posteingang, Archiv, usw.), besteht aufgrund der elektronischen Erstellung und Verteilung von Dokumenten kaum mehr Bedarf für Firmenstempel. Auch klassische Einsatzszenarien wie zum Beispiel Bankgeschäfte und Behördenwege werden in vielen Fällen nur mehr online abgewickelt.

Richtig angewendet sind Werbeflyer nach wie vor ein sehr effektives Mittel zur Information und Akquise. Hier geht der Trend in letzter Zeit ganz klar zur Vernetzung mit Online-Content. So sind zum Beispiel sogenannte QR-Codes (2D-Strichcodes) ein probates Mittel um schnell und einfach zusätzliche Informationen zur Verfügung zu stellen, die nicht auf den Flyer passen oder ihn unansehnlich machen würden. Die steigende Verbreitung von Smartphones und Tablets begünstigt diese Entwicklung zusätzlich.

Printprodukte und Guerilla Marketing

Seitdem auch bekannte Unternehmen auf diese recht spezielle Form des Marketings setzen, wurde Guerilla Marketing einer breiten Öffentlichkeit bekannt. Kreative Plakate, clever genutzte Werbeflächen, und unkonventionelle Werbeträger sind hier nur der Anfang. Schnell werden Werbemittel von anderen Firmen durch die gezielte Ergänzung mit Plakaten und Aufklebern für eigene Zwecke zweckentfremdet.

Da Guerilla Marketing in den meisten Fällen nach wie vor offline und somit in der realen Welt stattfindet, spielt digitales Marketing abgesehen von diversen Social Networks kaum eine Rolle. Das wird sich in der näheren Zukunft auch nicht sonderlich verändern, wenn man von einigen Experimenten wie zum Beispiel Augmented-Reality absieht. Ist dürften jedoch noch Jahre vergehen, bis solche Technologien eine kritische Masse erreichen werden.

Jasmin Schmidt ist Redakteurin bei OvernightprintsAutorenprofil  – Jasmin Schmidt ist Redakteurin bei Overnightprints. Recherchen zu Branchenentwicklungen im Druckbereich, neue Drucktechnologien sowie Marketingstrategien mit Printmedien und klimaneutrale Produktion gehören zu den bevorzugten Themengebieten.

overnightprints.at als Online Druckerei legt dabei Schwerpunkte auf ein kleines aber sorgfältig ausgewähltes Sortiment hochwertiger Printprodukte.

Overnightprints

 

 

 




0