Anwaltswerbung – Was ist erlaubt und was verboten? – Tipps & Hinweise

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Was ist erlaubt bei der Anwaltswerbung und was ist verboten in der Werbung für Rechtsanwälte?

Jeder Unternehmer muss Werbung machen und diverse Marketingmaßnahmen nutzen, um Kunden zu gewinnen. Auch Anwälte müssen regelmäßig neue Mandaten gewinnen, um Geld zu verdienen.

Leider gibt es einige Haken und Ösen im Bereich der Anwaltswerbung, weil Anwälte in Ihrer Werbung nur eingeschränkt handeln dürfen. Hier möchte ich einige Tipps, Hinweise und lesenswerte Artikel aufzeigen.

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Was ist Anwaltswerbung?

Anwaltswerbung ist eine Teil des Kanzleimarketing. Hier ist ein kurze und pragnante Beschreibung von www.juraforum.de. Rechtsanwälte dürfen seit der Aufhebung des Werbeverbots für sich beziehungsweise ihre Kanzlei Werbung machen, wobei diese einigen Kriterien unterliegt:

  • Die Werbung darf nicht reißerisch sein.
  • Die Werbung darf nicht für konkrete Mandate erfolgen.
  • Die Werbung von Rechtsanwälten darf nicht unsachlich sein, emotionale Werbeslogans sind ebenfalls nicht gstattet.
  • Wertungen, Qualitätsanpreisungen und Selbsteinschätzungen innerhalb einer Werbeanzeige sind nicht gestattet.

Anwaltsmarketing mal ganz kurios

Rechtsanwälte müssen sich auf einem überlaufenen Arbeitsmarkt behaupten. Da zählt vor allem: gesehen werden. „Legal Tribune ONLINE“ entdeckte sehr spezielles Guerilla-Marketing – manche Juristen brausen in umgebauten Polizeiwannen, Feuerwehr- oder Leichenwagen durch die Stadt. Doch solche Verwechslungen sind nicht nur für den gelegentlichen Lacher gut: Sie sollen vor allem einen Aha-Effekt erzeugen, der sich ins Gedächtnis brennt und dort wesentlich besser haften bleibt als normale Werbemaßnahmen.  weiter lesen auf spiegel.de

Mehr Mandaten für Anwälte in 28 Tagen

Klingt verlockend – mehr Mandanten gewinnen in nur 28 Tagen. Bestimmt kennen Sie das: Sie haben viele Ideen, wie Sie Ihre Kanzlei vermarkten könnten. Doch das Tagesgeschäft hält Sie ständig von der Umsetzung Ihrer Pläne ab. Oder: Sie möchten zwar Ihr Kanzleimarketing voranbringen, wissen aber nicht, wie Sie neue Mandanten am besten ansprechen oder Multiplikatoren zu Empfehlungen bewegen können. Sie stecken fest und fragen sich: Wo hakt es? weiter lesen auf resjura.de

unkritische Mandantenakquise

Obwohl Anwälten nach etlichen Reformen der Berufsordnung Werbung in sehr weitem Umfang erlaubt ist, nutzen nur wenige die neuen Möglichkeiten kreativ aus. Die Rechtsprechung des BVerfG lässt Spielraum: «Der einzelne Berufsangehörige hat es in der Hand, in welcher Weise er sich für die interessierte Öffentlichkeit darstellt, solange er sich in dem durch schützenswerte Gemeinwohlbelange gezogenen Rahmen hält“. mehr erfahren auf haufe.de

Anwaltsmarketing – Initiative

Der Wettbewerb auf dem Rechtsberatungsmarkt wird immer härter. Ursache hierfür sind nicht allein steigende Anwaltszahlen. Eine wesentliche Rolle spielt ebenso die Öffnung des Rechtsberatungsmarktes durch das seit Juli 2008 gültige Rechtsdienstleistungsgesetz (RDG). Dieses erlaubt auch nichtanwaltlichen Berufsgruppen wie Architekten, KfZ-Meistern oder Versicherungsangestellten, neben ihrer üblichen Tätigkeit Rechtsberatung als Dienstleistung anzubieten.

In Zukunft wird sich der Kampf um die Mandanten und um die einzigartige Position der Anwälte im Markt als unabhängige, verschwiegene und loyale Berater in allen Rechtsfragen zuspitzen. Laut einer Rechtsanwaltsbefragung der BRAK erwarten 97 Prozent der Anwälte eine weitere Verschärfung des Wettbewerbs für die Anwaltschaft. Als Antwort auf diese Situation hat die Bundesrechtsanwaltskammer im Jahr 2006 die Initiative „Anwälte – mit Recht im Markt“ ins Leben gerufen. Hier weiter lesen brak.de

Anwaltswerbung – sind Anschreiben erlaubt?

Rechtsanwälte dürfen geschädigte Kapitalanleger gezielt anschreiben, um ihnen Rechtsberatung anzubieten. Das stellte der BGH in einem kürzlich veröffentlichten Urteil fest und lockerte damit erneut die Grenzen, ab denen solche Ansprachen in unzulässige Werbung umschlagen. Ob Medienfonds, Immobilienprojekt oder Spekulationsgeschäft: Wenn es zur Schieflage oder Pleite kommt, berichten Anleger immer wieder, dass sie mit Anwaltspost bombardiert werden. Ein solcher Fall landete nun vor dem Bundesgerichtshof (BGH). Eine konkurrierende Kanzlei hatte sich darüber beschwert, dass Kollegen nach der Insolvenz einer Immobilienfonds-Gesellschaft betroffenen Anlegern per Brief eine anwaltliche Beratung angeboten hatten. mehr erfahren auf lto.de

Was ist erlaubt und was ist verboten?

Auch Rechtsanwälte müssen in der heutigen Zeit für Ihre Dienstleitungen werben. Andernfalls ist es nur schwerlich möglich, dem Anwaltsberuf nachzugehen und Mandanten zu akquirieren.

Das bei diesen Werbeaktivitäten jedoch andere Maßstäbe gelten müssen, als in anderen Branchen, liegt auf der Hand. Ein Rechtsanwalt verkörpert als Freiberufler einen Status, der in besonderem Maße von Vertrauen und Seriosität geprägt sein muss. Aus diesem Grunde war es früher generell unzulässig, für die eigenen Anwaltsdienstleistungen zu werben. Ein Anwalt sollte es aus Sicht des Gesetzgebers sowie der Rechtsprechung „nicht nötig haben“, auf sich mittels Werbemaßnahmen aufmerksam zu machen. weiter lesen auf bgmarketing.de

Welche Werbemaßnahmen sind bei der Anwaltswerbung möglich, zulässig und zweckmäßig?

In der Vergangenheit haben die meisten Rechtsanwälte in Deutschland ihren Beruf ausgeübt, ohne groß in Werbung und Marketing zu investieren. Damit liegt die Frage auf dem Tisch: Brauchen Anwälte überhaupt Werbung? Die Antwort lautet eindeutig ja. Der folgende Beitrag erläutert die Bedeutung von Anwaltswerbung und macht die Grundlagen der anwaltlichen Werbepraxis transparent. weiter lesen auf iww.de

Rechtsanwalt darf mit kostenloser Erstberatung werben?

Werbung verstößt nicht gegen den Wettbewerb: Ein Rechtsanwalt darf mit einer „kostenlosen Erstberatung“ werben. In einer solchen Werbung ist kein Verstoß gegen den Wettbewerb zu sehen. Einem Konkurrenten steht daher kein Unter­lassungs­anspruch zu. Dies geht aus einer Entscheidung des Landgerichts Essen hervor. kompletter Artikel auf kostenlose-urteile.de

Google Adwords Werbung bei Google für Rechtsanwälte verboten

Übertrieben reklamehafte „marktschreierische“ Herausstellung der angebotenen Dienstleistung: Das Landgericht München I hat zwei Rechtsanwälten eine sogenannte „Adword“-Werbung bei der Internet­suchmaschine Google wegen fehlender Sachlichkeit verboten. Die Anwälte hatten zuvor den Namen des Fonds bei Google als sogenanntes „Adword“ angemeldet. Auf der von den Anwälten betriebenen verlinkten Internetseite war dann eine Pressemitteilung veröffentlicht, die sich mit angeblichen Prospektfehlern und möglichen Schadensersatzansprüchen hinsichtlich des Fonds befasste.

Dies war den Fondanbietern ein Dorn im Auge und deshalb machten sie Unterlassungsansprüche wegen einer Markenrechtsverletzung im einstweiligen Verfügungsverfahren vor dem Landgericht München I geltend. Die Verwendung des Fondnamens als „Adword“ stelle eine solche Markenrechtsverletzung dar. alles lesen auf kostenlose-urteile.de 

Grenzen zulässiger Anwaltswerbung im Internet

Präsentation auf eigener Homepage erlaubt – öffentlich einsehbares „Gästebuch“ unzulässig: Auch Rechtsanwälte dürfen sich im Internet mit einer eigenen Homepage präsentieren, – vorausgesetzt, die Selbstdarstellung bleibt sachlich und verzichtet auf reklamehafte Anpreisungen. Bei einem „Gästebuch“, in dem jeder Homepage-Besucher die wirklichen oder vermeintlichen Leistungen des Anwalts unkontrolliert kommentieren kann, ist die gebotene Zurückhaltung jedoch nicht gewährleistet.

Um es gar nicht erst zu unzulässiger Werbung kommen zu lassen, untersagte deshalb das Oberlandesgericht Nürnberg einem Rechtsanwalt, im Zusammenhang mit seiner beruflichen Tätigkeit ein öffentlich zugängliches Internet-Gästebuch anzubieten. alles lesen auf kostenlose-urteile.de

Marketing für Rechtsanwälte

Anwaltswerbung ist in Deutschland für Anwälte kaum erlaubt / In den USA dürfen Werbeplakate gebucht werden – In Deutschland dürfen Anwälte wie Mediziner nur unter strengen Auflagen für sich durch Marketingmaßnahmen „werben“. Heißt: Plakatwerbung oder Hörfunkspots, auch TV-Spots, sind für Rechtsanwälte nicht ohne weiteres erlaubt. Auch Internetwerbung ist für Anwälte nur deutlich reglementiert möglich. Das gilt auch für das Firmenschild am Eingang der Rechtsanwaltskanzlei. Es darf bestimmte Größen nicht übersteigen. So umfangreich die Anwaltswerbung in Deutschland reguliert ist, so wenig ist sie das in den USA. Im Land der unbegrenzten Möglichkeiten ist die Anwaltswerbung wesentlich freier – dafür aber auch weniger seriös. weiter auf netz-trends.de

Mandantenwerbung mittels Brief

Anwaltswerbung: Ein Rechtsanwalt verstößt nicht zwingend gegen das Verbot der Werbung um Praxis (§ 43b BRAO), wenn er einen potentiellen Mandanten in Kenntnis eines konkreten Beratungsbedarfs (hier: Inanspruchnahme als Kommanditist einer Fondsgesellschaft auf Rückzahlung von Ausschüttungen) persönlich anschreibt und seine Dienste anbietet. Ein Verstoß liegt jedenfalls dann nicht vor, wenn der Adressat einerseits durch das Schreiben weder belästigt, genötigt oder überrumpelt wird und er sich andererseits in einer Lage befindet, in der er auf Rechtsrat angewiesen ist und ihm eine an seinem Bedarf ausgerichtete sachliche Werbung hilfreich sein kann. mehr auf rechtslupe.de

Fazit

Wer Werbung für sein Unternehmen machen möchte oder muss, der muss sich auch an gewisse Richtlinien und Gesetze halten. Besonders Anwälte müssen im Bereich der Mandantenakquise durch ihre Werbeeinschränkung sehr aufpassen.

Sehr erfolgreiches Kanzleimarketing und erfolgreiche Mandantenakquise sind durch richtiges Vorgehen im Internet sehr leicht möglich. In diesem Artikel werden tolle Mandantenakquise Beispiele aufgezeigt.

 

 

 




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